Zwei erfolgsverwöhnte Blockbuster-Regisseure, Star-Besetzung und ein Riesenbudget – was soll da schon schief gehen? Im Fall von “The Electric State” ist die Antwort einfach: ziemlich viel. Auf Basis der gleichnamigen Buchvorlage von Simon Stalenhag erzählen die Regie-Brüder Anthony und Joe Russo von einer alternativen Realität, in der ein Krieg zwischen Robotern und Menschen die Erde verwüstet hat. Während die Roboter ins Niemandsland verbannt werden, vegetieren die Menschen in der virtuellen Realität vor sich hin. In dieser tristen Welt sucht die Waise Michelle (Milli Bobby Brown) zusammen mit dem Kriegsveteran Keats (Chris Pratt) nach ihrem verschollenen Bruder, während sie vom High-Tech-Genie Ethan – “Jobs Musk Bezos” – Skate (Stanley Tucci) gejagt wird. Was folgt ist eine wilde Odyssee durch ein zerstörtes Land, garniert mit viel Action, flotten Sprüchen und noch mehr Klischees.
Über 300 Millionen Dollar hat sich Netflix das Ganze kosten lassen. Lara und Andreas ziehen den Hut vor dem Geschäftssinn der Russos, schütteln aber gleichzeitig den Kopf. So viel liebloses Action-Einerlei haben sie selten gesehen. Unser Full-Spoiler-Podcast zu “The Electric State”.
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